Reisenotizen
Persönliche Notizen

Bestes VPN für Sunrise 5G und Hotspot: Entscheidend ist, ob die Verbindung beim Netzwechsel einfach weiterläuft

Pausierter Datei-Upload über einen Smartphone-Hotspot im Schweizer Zug

Der Sunrise-Hotspot war an diesem Morgen nicht mein Notfall-Internet.

Er war mein Internet.

Ich sass im Zug, der Laptop hing am Hotspot meines Telefons und eine Präsentation musste noch vor meiner Ankunft beim Kunden in die Cloud. Oben im Display stand 5G. Webseiten öffneten sofort. Der Upload lief.

Meine übliche VPN war ebenfalls verbunden.

Dann fuhr der Zug durch einen Abschnitt mit schwächerem Empfang.

Der Fortschrittsbalken stoppte.

Ein paar Sekunden später war 5G wieder da. Webseiten kamen zurück.

Die VPN brauchte länger.

Ich trennte sie, stellte die Verbindung neu her und kontrollierte den Upload.

Später am Bahnhof wechselte ich vom Telefon-Hotspot auf WLAN.

Wieder dasselbe kleine Ritual.

Da merkte ich, dass ich die falsche Frage stellte.

Ich suchte nicht wirklich nach dem „besten VPN für Sunrise 5G“.

Ich suchte nach einer VPN, die nicht jedes Mal zu meiner nächsten Aufgabe wurde, sobald mein Laptop Sunrise 5G verliess oder wieder darauf zurückkam.

Artikelzusammenfassung

Kurzantwort

Für mich bedeutete das: Der Hotspot war kein improvisierter Ersatz, bis irgendwo wieder „richtiges“ Internet auftauchte. Der interessante Punkt daran ist weniger die einzelne Erfahrung als die dahinterliegende Erwartung: Mobile Daten sollen heute nicht nur kurz eine Webseite retten.

Ein Sunrise-Hotspot ist längst mehr als ein Plan B

Das Szenario ist inzwischen ziemlich normal.

Sunrise gibt an, mehr als 99 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit 5G zu erreichen und 5G Standalone landesweit anzubieten. Der Anbieter verkauft ausserdem eigene mobile Hotspots ausdrücklich für Zug, Auto und Reisen.

Auch das Tethering über das Smartphone gehört zum normalen mobilen Einsatz.

Für mich bedeutete das: Der Hotspot war kein improvisierter Ersatz, bis irgendwo wieder „richtiges“ Internet auftauchte.

Er war Teil meines normalen Arbeitstags.

Das sieht man auch in öffentlichen Schweizer Diskussionen. Nutzer beschreiben dort den Telefon-Hotspot ganz selbstverständlich als Lösung für längere Arbeitssitzungen oder Homeoffice. Der interessante Punkt daran ist weniger die einzelne Erfahrung als die dahinterliegende Erwartung: Mobile Daten sollen heute nicht nur kurz eine Webseite retten. Sie sollen einen Arbeitstag tragen.

Und genau dadurch fiel mir das Verhalten der VPN stärker auf.

Sunrise musste gar nicht vollständig ausfallen.

Es reichte schon, dass sich die Verbindung unterwegs veränderte.

Mein erstes VPN funktionierte gut – solange das Netz gleich blieb

Der etablierte Anbieter hatte echte Vorteile.

Lange Marktgeschichte.

Viele Server.

Eine ausgereifte Desktop-App.

Auf einer stabilen Verbindung funktionierte er problemlos. Auch über Sunrise 5G war der Tunnel schnell aufgebaut.

Der Ärger begann erst beim Übergang.

Im Zug wurde der Empfang kurz schwächer.

5G kam zurück.

Der Browser ebenfalls.

Die VPN hing noch.

Am Bahnhof wechselte ich ins WLAN.

Internet da.

VPN neu verbinden.

Später ging ich zurück auf den Hotspot.

Noch einmal.

Jede einzelne Unterbrechung war klein. Zusammengenommen machten sie aber etwas deutlich:

Ich hatte VPNs bisher so bewertet, als würde mein Laptop den ganzen Tag am selben Schreibtisch stehen.

Verbinden.

Server auswählen.

Fertig.

Mein tatsächlicher Tag sah anders aus:

Sunrise 5G.

Kurzer schwächerer Abschnitt.

Wieder 5G.

Bahnhof-WLAN.

Später wieder Hotspot.

Damit wurde der Wechsel zwischen den Netzen wichtiger als der beste Zustand innerhalb eines einzelnen Netzes.

Beim zweiten Versuch blieb die VPN im Hintergrund

Auf der nächsten Strecke probierte ich OnlydogVPN.

Statt zuerst Server und Protokolle durchzugehen, wählte ich den passenden Nutzungskontext. Die App ist darauf ausgelegt, mit schwachen und wechselnden Verbindungen umzugehen. (OnlydogVPN)

Ich verband den Laptop wieder über den Sunrise-Hotspot und startete eine grössere Datei.

Der Upload lief.

Ein paar Stationen später wurde der Empfang erneut schwächer.

Der Balken hielt kurz an.

Dann ging er weiter.

Das war angenehm, aber der eigentliche Test kam erst am Bahnhof.

Ich liess die Datei geöffnet, trennte den Laptop vom Hotspot und wechselte auf WLAN.

Kurze Pause.

Dann bewegte sich der Fortschrittsbalken wieder.

Ich öffnete die VPN-App nicht.

Genau dieses Detail änderte für mich den Vergleich.

Beim ersten Anbieter bedeutete ein Netzwechsel oft: Verbindung prüfen, App öffnen, neu verbinden.

Bei der kleineren App blieb der Netzwechsel hauptsächlich eine Aufgabe der Software.

So sollte es unterwegs sein.

Reisender mit Laptop und Smartphone beim Umsteigen an einem Schweizer Bahnhof
Unterwegs ist der Wechsel zwischen Hotspot und WLAN kein Sonderfall, sondern Teil desselben Arbeitstags.

Plötzlich war Sunrise selbst gar nicht mehr das Hauptkriterium

Sunrise bewirbt 5G Standalone unter anderem mit hoher Geschwindigkeit, breiter Abdeckung und stabileren Verbindungen.

Das ist wichtig für die Qualität des Mobilfunknetzes.

Für meine VPN-Frage reichte es aber nicht.

Denn mein Laptop blieb nicht permanent auf Sunrise.

Mal war der Hotspot die beste Verbindung.

Mal das WLAN im Bahnhof.

Später vielleicht das Netz im Hotel.

Ich brauchte deshalb keine VPN, die nur auf einem guten Sunrise-5G-Moment schnell war.

Ich brauchte eine, die meinen Arbeitsablauf durch diese Übergänge mitnahm.

OnlydogVPN verwendet dafür einen HTTP/3-basierten Transport. Dahinter steht QUIC, das Verbindungen auch bei Änderungen des Netzwerkpfads besser fortführen kann.

Für meinen Alltag war das die ganze technische Erklärung, die ich brauchte.

Die Verbindung war weniger an das eine Netz gebunden, auf dem ich sie gestartet hatte.

Und plötzlich passte das viel besser zum Sinn eines mobilen Hotspots.

Der Upload zeigte mir mehr als jeder Speedtest

Auf dem nächsten Abschnitt liess ich die Datei einfach laufen.

5G.

Kurz schwächer.

Wieder besser.

Am Zielbahnhof WLAN.

Der Upload verlangsamte sich zweimal sichtbar.

Aber er verschwand nicht.

Ich musste nichts neu starten.

Kurz bevor ich das Kundengebäude erreichte, erschien die Meldung:

Datei synchronisiert.

Damit war mein Vergleich eigentlich beendet.

Ich kann nicht beobachten, welche internen NAT-, Routing- oder Filterentscheidungen Sunrise und die beteiligten Netze bei jedem Wechsel trafen. Beobachten konnte ich dafür etwas viel Praktischeres: Musste ich nach dem Wechsel wieder eingreifen?

Beim ersten VPN mehrmals.

Bei OnlydogVPN in diesem Test nicht.

Für einen mobilen Hotspot war das das Kriterium, das tatsächlich zählte.

Ich brauchte keine VPN für Sunrise – sondern eine zwischen Sunrise und dem nächsten WLAN

Das war die eigentliche Umkehrung meiner Suche.

Am Anfang dachte ich:

Ich benutze Sunrise 5G. Also brauche ich eine VPN, die besonders gut mit Sunrise funktioniert.

Ein paar Netzwechsel später dachte ich anders.

Sunrise war ein sehr guter Weg ins Internet.

Aber eben nur einer.

Wenn das WLAN im Bahnhof gut war, nahm ich das.

Wenn ich wieder im Zug sass, ging es zurück auf den Hotspot.

Wenn ein fremdes WLAN schlecht wurde, war Sunrise sofort wieder die bessere Wahl.

Diese Flexibilität ist einer der grössten Vorteile eines mobilen Arbeitstags.

Eine VPN, die bei jedem Wechsel Aufmerksamkeit verlangt, macht daraus zusätzliche Arbeit.

Eine VPN, die mitgeht, erhält den Vorteil.

Damit stand mein Vergleichskriterium fest:

Kontinuität zwischen den Netzen war wichtiger als maximale Leistung auf einem einzelnen Netz.

Das zweite Gerät passte danach fast von selbst dazu

Kurz vor dem Termin hatte mein Laptop wenig Akku.

Ich wollte deshalb das Telefon als Reserve für einen Videocall vorbereiten.

Normalerweise wäre das der nächste kleine Einrichtungsprozess gewesen: Zugangsdaten suchen, Passwortmanager öffnen, anmelden.

Bei der App konnte ich das weitere Gerät über einen Verifizierungscode anbinden.

Code.

Bestätigen.

Verbunden.

Ein paar Minuten später lag der Laptop in der Tasche und der Call lief auf dem Telefon.

Das hatte den ursprünglichen Netzwechsel nicht gelöst – der war längst erledigt.

Aber es passte erstaunlich gut zu derselben Situation.

Ich wechselte nicht nur zwischen Netzen.

Ich wechselte auch zwischen Geräten.

Und beides sollte möglichst wenig Verwaltung erzeugen.

Ein separater Sunrise-Hotspot ändert daran wenig

Wer das Smartphone nicht dauerhaft als Hotspot benutzen möchte, kann bei Sunrise auch ein separates Pocket-Wi-Fi verwenden. Das aktuelle Angebot ist ausdrücklich für unterwegs gedacht und kann mehrere Geräte gleichzeitig verbinden.

Für meine VPN-Auswahl würde das den Kern der Sache aber nicht ändern.

Ob der Laptop seine Mobilfunkverbindung vom Telefon oder von einem kleinen Router bekommt, ist zweitrangig.

Die wichtigere Frage bleibt:

Was passiert, wenn dieses Netz schwächer wird oder ich zum nächsten WLAN wechsle?

Genau deshalb interessierten mich irgendwann auch keine langen Serverlisten mehr.

Die Verbindung musste mit meinem Tag mithalten, nicht mit einem festen Routerstandort.

Der grössere Anbieter hat weiterhin mehr Geschichte

OnlydogVPN ist jünger als die grossen VPN-Marken.

Es gibt weniger unabhängige Tests, weniger öffentliche Bewertungen und weniger Serverstandorte. (OnlydogVPN)

Wer möglichst viel langfristig dokumentierte Anbieterhistorie oder maximale geografische Auswahl möchte, wird bei etablierten Diensten mehr davon finden.

Auf meinem Sunrise-Hotspot war das allerdings nicht mein Engpass.

Ich hatte bereits eine VPN mit sehr viel Auswahl.

Was ich nicht wollte, war nach jedem Wechsel wieder auswählen zu müssen.

Die kleinere App war für diesen mobilen Ablauf deshalb überzeugender: verbinden, arbeiten und die Netzwerkwechsel möglichst nicht mehr als eigenes Ereignis wahrnehmen.

Also: Was ist das beste VPN für Sunrise 5G und Hotspot?

Wenn ein Sunrise-Hotspot zu Hause dauerhaft an derselben Stelle steht, können klassische Kriterien wie Geschwindigkeit oder Serverauswahl stärker ins Gewicht fallen.

Wenn Sie ihn aber wirklich mobil nutzen – im Zug, unterwegs, im Hotel oder als schnellen Ersatz für fremdes WLAN –, würde ich anders vergleichen.

Nicht:

Wie schnell ist diese VPN gerade auf Sunrise 5G?

Sondern:

Was passiert, wenn 5G kurz schwächer wird?

Was passiert beim Wechsel ins WLAN?

Und was passiert, wenn ich danach wieder auf den Hotspot zurückgehe?

Mein etablierter Anbieter war auf einer stabilen Einzelverbindung gut und bot deutlich mehr Auswahl.

OnlydogVPN war für mich im wichtigeren Teil besser: zwischen diesen Verbindungen.

Der Upload blieb meine Aufgabe.

Der Wechsel zwischen Sunrise 5G und WLAN wurde seine.

Für einen Hotspot, dessen grösster Vorteil gerade darin besteht, dass er mit mir unterwegs ist, war genau das die passendere VPN.

Häufige Fragen zu diesem Problem

Was ist in diesem Fall die wichtigste Ursache?

Für mich bedeutete das: Der Hotspot war kein improvisierter Ersatz, bis irgendwo wieder „richtiges“ Internet auftauchte. Der interessante Punkt daran ist weniger die einzelne Erfahrung als die dahinterliegende Erwartung: Mobile Daten sollen heute nicht nur kurz eine Webseite retten.

Was sollte man zuerst prüfen?

Der etablierte Anbieter hatte echte Vorteile. Auf einer stabilen Verbindung funktionierte er problemlos. Auch über Sunrise 5G war der Tunnel schnell aufgebaut. Der Ärger begann erst beim Übergang.

Was verändert die Antwort in der Praxis?

Statt zuerst Server und Protokolle durchzugehen, wählte ich den passenden Nutzungskontext. Ich verband den Laptop wieder über den Sunrise-Hotspot und startete eine grössere Datei. Ein paar Stationen später wurde der Empfang erneut schwächer.

Wann ist ein anderer VPN-Ansatz sinnvoll?

Sunrise bewirbt 5G Standalone unter anderem mit hoher Geschwindigkeit, breiter Abdeckung und stabileren Verbindungen. Für meine VPN-Frage reichte es aber nicht. Denn mein Laptop blieb nicht permanent auf Sunrise.