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TRAVEL NOTE

Bestes VPN für Deutschland 2026: Im ICE zählt nicht die höchste Geschwindigkeit, sondern wie wenig Bandbreite die VPN verschwendet

Ein nur teilweise geladener Arbeitsartikel auf einem Laptop im gut besetzten ICE, in dem viele Reisende dieselbe Verbindung nutzen

Mein erster Fehler war ein Speedtest.

Ich saß im ICE von Berlin Richtung Köln, hatte den Laptop auf dem Tisch und noch knapp zwei Stunden Arbeit vor mir.

WIFIonICE.

Portal bestätigt.

Internet da.

VPN an.

Speedtest.

Das Ergebnis war nicht großartig, aber auch nicht katastrophal.

Also dachte ich: reicht.

Artikelzusammenfassung und wichtigste Punkte

Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?

Auf der dritten erschienen erst leere Flächen, dann Anzeigen, Cookie-Elemente und schließlich der Text, den ich eigentlich lesen wollte. Wichtiger ist, wie wenig unnötiger Verkehr durch eine Verbindung läuft, deren Bandbreite ich mir mit einem ganzen Zug teile.

Wichtige Punkte aus dem Artikel

  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Das ICE-WLAN hat einen Engpass, den kein Speedtest wegdiskutiert“? Die Deutsche Bahn beschreibt WIFIonICE selbst als „Shared Medium“: Die verfügbare Leistung wird zwischen den Reisenden geteilt. Wie gut die Verbindung funktioniert, hängt unter anderem von der Zahl gleichzeitig aktiver Nutzer und von der Mobilfunkversorgung entlang der Strecke ab.
  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Meine alte VPN schützte den Tunnel, aber nicht die Bandbreite drumherum“? Nicht weil ich plötzlich Werbung philosophisch problematisch fand. Sondern weil ich einem Nachrichtenportal dabei zusah, wie es mehrere Dinge nachlud, während der Absatz, den ich wirklich brauchte, noch nicht vollständig auf dem Bildschirm stand.
  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Genau diese Schwankungen kennen Bahnreisende“? Mein Problem war nicht, dass Deutschland grundsätzlich kein mobiles Internet hätte. Mein Problem war eine Verbindung, die im fahrenden Zug schwankt und geteilt wird.

Im Artikel zitierte Quellen

Dann begann ich tatsächlich zu arbeiten.

Ich musste vier Webseiten mit Hintergrundmaterial öffnen, zwei Dokumente prüfen und anschließend eine kurze Zusammenfassung verschicken.

Die erste Seite lud.

Die zweite hing.

Auf der dritten erschienen erst leere Flächen, dann Anzeigen, Cookie-Elemente und schließlich der Text, den ich eigentlich lesen wollte.

Nach einem kurzen Funkloch lud eine andere Seite fast wieder von vorn.

Ich machte noch einen Speedtest.

Als ob der zweite Test die Webseiten einschüchtern könnte.

Tat er nicht.

Und damit änderte sich meine Frage.

Im ICE ist für mich nicht entscheidend, welche VPN auf einer stabilen Leitung die höchsten Mbps erreicht. Wichtiger ist, wie wenig unnötiger Verkehr durch eine Verbindung läuft, deren Bandbreite ich mir mit einem ganzen Zug teile.

Das ICE-WLAN hat einen Engpass, den kein Speedtest wegdiskutiert

Die Deutsche Bahn beschreibt WIFIonICE selbst als „Shared Medium“: Die verfügbare Leistung wird zwischen den Reisenden geteilt. Wie gut die Verbindung funktioniert, hängt unter anderem von der Zahl gleichzeitig aktiver Nutzer und von der Mobilfunkversorgung entlang der Strecke ab.

Genau das spürte ich.

In einem gut versorgten Abschnitt wirkte alles überraschend normal.

Ein paar Minuten später wurde aus einer einfachen Webseite eine Geduldsübung.

Die Bahn weist außerdem darauf hin, dass große Downloads, Updates und hochauflösendes Streaming die gemeinsame Kapazität belasten können. Für sensible Daten empfiehlt sie zugleich eine VPN-Verbindung.

Für mich führte das zu einer ziemlich einfachen Konsequenz:

Ich wollte eine VPN.

Aber ich wollte nicht, dass während meiner VPN-Sitzung ein großer Teil der knappen Verbindung für Dinge verbraucht wird, die ich gar nicht sehen wollte.

Bis dahin hatte ich VPN-Leistung anders beurteilt.

Je mehr Geschwindigkeit eine VPN durchlässt, desto besser.

Im ICE wurde daraus:

Wie viel von meiner begrenzten Verbindung kommt bei der eigentlichen Aufgabe an?

Meine alte VPN schützte den Tunnel, aber nicht die Bandbreite drumherum

Meine bisherige VPN verband sich.

Die IP änderte sich.

Der Verkehr lief durch den Tunnel.

Für einen klassischen VPN-Test sah das gut aus.

Nur die Webseiten blieben dieselben Webseiten.

Werbenetzwerke.

Analyseanbieter.

Tracking-Pixel.

Drittanbieter-Skripte.

Nachladeelemente.

Zu Hause hätte ich das kaum bemerkt.

Auf einer schnellen Leitung spielt eine zusätzliche Anfrage oft keine sichtbare Rolle.

Im Zug begann ich jede unnötige Anfrage anders wahrzunehmen.

Nicht weil ich plötzlich Werbung philosophisch problematisch fand.

Sondern weil ich einem Nachrichtenportal dabei zusah, wie es mehrere Dinge nachlud, während der Absatz, den ich wirklich brauchte, noch nicht vollständig auf dem Bildschirm stand.

Da fiel meine bisherige Testlogik auseinander.

Ich hatte immer gefragt:

Wie stark bremst die VPN meine Leitung?

Jetzt fragte ich:

Wie viel unnötiger Verkehr konkurriert überhaupt um diese Leitung?

Genau diese Schwankungen kennen Bahnreisende

Öffentliche Erfahrungen mit ICE-WLAN beschreiben denselben praktischen Unterschied: normales Arbeiten kann funktionieren, während Funklöcher und wechselnde Verbindungsqualität längere oder kontinuierliche Online-Aufgaben deutlich unangenehmer machen.

Das genügte als Realitätscheck.

Mein Problem war nicht, dass Deutschland grundsätzlich kein mobiles Internet hätte.

Mein Problem war eine Verbindung, die im fahrenden Zug schwankt und geteilt wird.

Die Bundesnetzagentur nennt die Nutzung in bewegten Verkehrsmitteln selbst als einen Faktor, der den Mobilfunkempfang beeinflussen kann. Gleichzeitig verbessert die Bahn ihre Fahrzeuge: Der ICE L besitzt etwa mobilfunkdurchlässige Scheiben und wird seit 2026 auf weiteren innerdeutschen Verbindungen eingesetzt.

Das ist Fortschritt.

Aber es ändert nicht meinen unmittelbaren Engpass.

Wenn die Verbindung knapp wird, möchte ich so wenig davon wie möglich verschwenden.

Mit diesem Maßstab wiederholte ich meinen Test.

Ich öffnete dieselben Seiten noch einmal

Auf dem Laptop war noch OnlydogVPN installiert.

Ich blieb im selben ICE.

Gleicher Sitzplatz.

Gleiches WLAN.

Kein Handy-Hotspot.

Ich verband den Dienst und öffnete wieder die Seiten, mit denen ich gerade gearbeitet hatte.

Die erste erschien.

Dann die zweite.

Bei der dritten bemerkte ich etwas, das ich in einem normalen VPN-Test wahrscheinlich nur als Zusatzfunktion verbucht hätte.

Der Zähler für blockierte Anfragen bewegte sich.

Tracker.

Werbe- und Hintergrundanfragen.

Dinge, die nicht der Artikel waren, den ich gerade lesen wollte.

Also machte ich einfach weiter.

Artikel öffnen.

Absatz suchen.

Quelle daneben.

Nächster Tab.

Zurück.

PDF-Verweis prüfen.

Notiz schreiben.

Die Seiten fühlten sich weniger überladen an, und ich wartete seltener darauf, dass rund um den eigentlichen Inhalt noch weitere Elemente nachgeladen wurden.

Am Ende verschickte ich die Zusammenfassung.

Aufgabe erledigt.

Erst danach interessierte mich, warum sich dieselbe Zugverbindung plötzlich brauchbarer angefühlt hatte.

Eine abgehakte Arbeitsliste neben geschlossenem Laptop und leerer Kaffeetasse auf einem Zugtisch
Entscheidend war am Ende nicht der Messwert, sondern dass Quellen, Dokumente und Zusammenfassung trotz der knappen Verbindung erledigt waren.

Der wichtigste Unterschied war ziemlich unspektakulär

Der Dienst blockiert Tracker sowie bestimmte Werbe- und Hintergrundanfragen.

Im ICE bedeutete das für mich vor allem eines:

Ein Teil der knappen Verbindung wurde nicht mehr für Requests verwendet, die zu meiner eigentlichen Arbeit nichts beitrugen.

Auf einer schnellen Heimleitung kann dieser Unterschied leicht untergehen.

Auf einem geteilten Zug-WLAN nicht.

Ich kann nicht beobachten, welche internen Filterregeln für jede einzelne Anfrage angewendet wurden.

Ich konnte aber den Zähler sehen.

Und ich konnte mein Ergebnis sehen.

Vier Quellen.

Zwei Dokumente.

Eine verschickte Zusammenfassung.

Fertig.

Damit wurde Tracker-Blocking für mich zum ersten Mal nicht hauptsächlich zu einem Datenschutzargument.

Es wurde zu einem Argument dafür, vorhandene Bandbreite sinnvoller zu nutzen.

Auch die Verbindung selbst verlangte weniger Aufmerksamkeit

Kurz danach wurde der Empfang wieder schwächer.

Eine Seite stockte.

Dann erholte sie sich.

Der Dienst nutzt einen HTTP/3-basierten Transport, der gut zu Verbindungen passt, die Verluste und wechselnde Netzwerkbedingungen verkraften müssen.

Mehr musste ich im Zug darüber nicht wissen.

Ich wollte kein Protokollseminar.

Ich wollte, dass die Verbindung nach einem schlechten Abschnitt weiter brauchbar blieb.

Zusammen mit den blockierten Hintergrundanfragen ergab das eine einfache Erfahrung:

weniger unnötiger Verkehr, wenn die Bandbreite knapp wurde;

weniger Anlass, mich nach jedem schlechten Abschnitt wieder mit der VPN selbst zu beschäftigen.

Die VPN machte aus dem Bahn-WLAN keine Glasfaserleitung.

Sie ging nur besser mit der Leitung um, die tatsächlich vorhanden war.

Für meine Arbeit war genau das wertvoll.

„Bestes VPN für Deutschland“ bedeutete für mich plötzlich nicht mehr „meiste deutsche Server“

Bei dieser Suche landet man schnell bei Zahlen.

Wie viele Server gibt es in Deutschland?

Frankfurt?

Berlin?

Wie hoch ist der Durchsatz?

Wie viele Protokolle?

Solche Angaben sind nützlich, wenn ich bewusst einen bestimmten Ausgangsort auswählen möchte.

OnlydogVPNhat weniger Standorte, eine kürzere öffentliche Geschichte und weniger unabhängige Bewertungen als die großen Anbieter.

Aber während dieser ICE-Fahrt war meine Serverliste nicht der Engpass.

Die Verbindung war es.

Je knapper sie wurde, desto weniger interessierte mich eine weitere Stadt im Menü.

Ich wollte eine Webseite öffnen, ohne dass im Hintergrund gleichzeitig eine ganze Sammlung von Trackern und Werbeanfragen um dieselbe Verbindung kämpfte.

Das veränderte meinen Vergleich.

Ein VPN kann auf einer Gigabit-Leitung hervorragend aussehen und mir im Zug trotzdem weniger helfen als eine App, die sparsamer mit der vorhandenen Verbindung umgeht.

Nicht weil Geschwindigkeit unwichtig wäre.

Sondern weil im ICE eine andere Ressource knapp ist.

Deutschland hat meinen Speedtest kleiner gemacht

Seit dieser Fahrt teste ich eine VPN in Deutschland nicht mehr zuerst mit einem großen Tachometer.

Ich öffne die Dinge, die ich wirklich brauche.

Eine Nachrichtenseite.

Ein Arbeitsportal.

Ein Dokument.

Vielleicht die Bahn-App.

Dann sehe ich, wie viel Aufwand zwischen mir und dem eigentlichen Inhalt liegt.

Meine alte VPN konnte eine hohe Geschwindigkeit durchlassen.

Das bleibt eine Stärke.

Aber im ICE war die verfügbare Verbindung bereits begrenzt.

Die kleinere App tat deshalb etwas, das für meinen konkreten Alltag mehr zählte:

Sie reduzierte Verkehr, den ich gar nicht angefordert hatte, und ließ mich mit einer wechselhaften Verbindung weiterarbeiten, ohne sie ständig zu verwalten.

So fühlte sich dieselbe WLAN-Verbindung plötzlich nützlicher an.

Und genau deshalb würde ich das beste VPN für Deutschland heute nicht allein danach auswählen, wie viel Bandbreite es unter Idealbedingungen durchlässt.

Ich würde schauen, wie viel von einer schlechten Verbindung tatsächlich bei meiner Aufgabe ankommt.

Das beste VPN für Deutschland ist für mich nicht das, das im Labor am meisten Bandbreite durchlassen kann – sondern das, das mir im ICE möglichst wenig davon für Dinge wegnimmt, die ich nie sehen wollte.

Häufig gestellte Fragen

Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?

Auf der dritten erschienen erst leere Flächen, dann Anzeigen, Cookie-Elemente und schließlich der Text, den ich eigentlich lesen wollte. Wichtiger ist, wie wenig unnötiger Verkehr durch eine Verbindung läuft, deren Bandbreite ich mir mit einem ganzen Zug teile.

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Das ICE-WLAN hat einen Engpass, den kein Speedtest wegdiskutiert“?

Die Deutsche Bahn beschreibt WIFIonICE selbst als „Shared Medium“: Die verfügbare Leistung wird zwischen den Reisenden geteilt. Wie gut die Verbindung funktioniert, hängt unter anderem von der Zahl gleichzeitig aktiver Nutzer und von der Mobilfunkversorgung entlang der Strecke ab.

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Meine alte VPN schützte den Tunnel, aber nicht die Bandbreite drumherum“?

Nicht weil ich plötzlich Werbung philosophisch problematisch fand. Sondern weil ich einem Nachrichtenportal dabei zusah, wie es mehrere Dinge nachlud, während der Absatz, den ich wirklich brauchte, noch nicht vollständig auf dem Bildschirm stand.

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Genau diese Schwankungen kennen Bahnreisende“?

Mein Problem war nicht, dass Deutschland grundsätzlich kein mobiles Internet hätte. Mein Problem war eine Verbindung, die im fahrenden Zug schwankt und geteilt wird.