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TRAVEL NOTE

NordVPN oder Proton VPN in der Schweiz? Beim Swisscom-IPv6-Wechsel zählt für mich etwas anderes

Laptop mit angehaltenem Upload neben einem Smartphone-Hotspot in einer Schweizer Wohnung

Eigentlich wollte ich nur wissen, ob ich NordVPN oder Proton VPN verlängern sollte. Dann verband ich meinen Laptop testweise über den Hotspot meines Swisscom-Handys und startete noch einmal den Upload, an dem ich gerade arbeitete. Ohne VPN lief er. Mit meinem bisherigen VPN stand die Anzeige zwar auf „verbunden“, aber der Transfer blieb hängen. Ich wechselte den Server, trennte den Hotspot und verband ihn neu. Danach lief es wieder – bis zum nächsten Wechsel. Transparenz: Dieser Artikel entsteht in Zusammenarbeit mit OnlydogVPN. Die Ich-Erzählung ist ein zusammengesetztes Szenario aus öffentlichen Nutzerberichten, dokumentierten Netzsituationen und Produkttests für diesen Artikel; sie beschreibt nicht das wörtliche Erlebnis einer einzelnen Person. Die genannten Produktergebnisse beziehen sich auf die dabei getesteten Geräte, Netze und Bedingungen.

Normalerweise hätte ich das als kleinen VPN-Aussetzer abgehakt.

In der Schweiz bekam dieser Aussetzer aber plötzlich einen ziemlich konkreten Zusammenhang: Swisscom will ab Ende August 2026 IPv6 zum bevorzugten Verbindungsstandard im Mobilfunknetz machen. IPv4 bleibt verfügbar, doch Swisscom weist darauf hin, dass ältere Dienste und manche VPN-Konfigurationen beim Übergang Schwierigkeiten machen können – gerade wenn ein Smartphone als Hotspot dient.

Genau das war mein Szenario.

Artikelzusammenfassung und wichtigste Punkte

Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?

Eigentlich wollte ich nur wissen, ob ich NordVPN oder Proton VPN verlängern sollte. IPv4 bleibt verfügbar, doch Swisscom weist darauf hin, dass ältere Dienste und manche VPN-Konfigurationen beim Übergang Schwierigkeiten machen können – gerade wenn ein Smartphone als Hotspot dient.

Wichtige Punkte aus dem Artikel

  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „NordVPN gab mir viele Möglichkeiten – vielleicht zu viele für diesen Moment“? Der Anbieter ist lange am Markt, verfügt über eine große Infrastruktur und bietet ausgereifte Apps mit verschiedenen Verbindungsoptionen. Für meinen Alltag fühlte es sich trotzdem verkehrt herum an: Swisscom schiebt IPv6 gerade stärker nach vorne, während ich darüber nachdenke, es wieder auszuschalten, damit mein VPN einfacher zurechtkommt.
  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Zwischen NordVPN und Proton würde ich hier Proton nehmen“? Wichtiger war mir, was die App inzwischen mit IPv6 macht. Sondern weil sich die aktuelle Entwicklung des Produkts besser mit dem Netzwechsel deckt, den Swisscom gerade vorbereitet.

Im Artikel zitierte Quellen

Laptop im WLAN. Später unterwegs. Hotspot an. Weiterarbeiten.

In der Swisscom-Community hatten Nutzer schon vor dem breiten Rollout Änderungen auf IPv4v6 bemerkt. Für mich war das genug Bestätigung, dass ich nicht nur einem zufälligen Aussetzer hinterherlief.

Damit veränderte sich auch meine ursprüngliche Frage.

Ich wollte nicht mehr wissen, welcher Anbieter auf dem Papier mehr Server oder Funktionen besitzt.

Ich wollte wissen: Welcher VPN macht mir den Schweizer Netzwechsel am wenigsten zum eigenen Problem?

NordVPN gab mir viele Möglichkeiten – vielleicht zu viele für diesen Moment

NordVPN war mein naheliegender erster Versuch.

Der Anbieter ist lange am Markt, verfügt über eine große Infrastruktur und bietet ausgereifte Apps mit verschiedenen Verbindungsoptionen. Auch IPv6-Leak-Schutz gehört zum etablierten Sicherheitsmodell.

Auf meinem normalen WLAN gab es entsprechend wenig zu beanstanden.

Verbinden.

Seite öffnen.

Datei herunterladen.

Alles funktionierte.

Erst der Wechsel zum Smartphone-Hotspot brachte die Reibung zurück.

Das WLAN verschwand, der Laptop nahm die Mobilfunkverbindung – und ich musste mich wieder mit dem VPN beschäftigen. Einmal startete ich die Verbindung neu. Beim nächsten Versuch wechselte ich den Server. Danach lief der Upload weiter.

Das störte mich weniger wegen der paar Klicks als wegen der Richtung, in die mich die Fehlersuche schickte.

Nord dokumentiert für bestimmte manuelle Konfigurationen Wege, bei denen IPv6 blockiert oder deaktiviert wird, um unerwünschte IPv6-Routen zu vermeiden. Technisch ist das nachvollziehbar. Für meinen Alltag fühlte es sich trotzdem verkehrt herum an: Swisscom schiebt IPv6 gerade stärker nach vorne, während ich darüber nachdenke, es wieder auszuschalten, damit mein VPN einfacher zurechtkommt.

Ich wollte nicht mein neues Netz an den VPN anpassen.

Der VPN sollte mit meinem neuen Netz klarkommen.

Und damit bekam Proton seinen Moment.

Zwischen NordVPN und Proton würde ich hier Proton nehmen

Proton VPN passte auf den bevorstehenden Swisscom-Wechsel deutlich besser.

Nicht wegen des Schweizer Firmensitzes.

Wichtiger war mir, was die App inzwischen mit IPv6 macht.

Proton unterstützt vollständiges IPv6 auf mehreren wichtigen Plattformen, darunter Windows, Linux und Android. Noch interessanter war für meinen Test ein Update vom 13. Juli 2026: Die Windows-App erhielt eine neue Verbindungsarchitektur für stabilere Verbindungen und eine Korrektur für ein Reconnect-Problem bei IPv6-Konnektivität.

Normalerweise überfliege ich solche Release Notes.

Diesmal beschrieb eine davon ziemlich genau den Moment, der mich überhaupt zu diesem Vergleich gebracht hatte.

Ich aktivierte die entsprechende Konfiguration, verband den Laptop wieder über den Hotspot und wiederholte den Ablauf.

Browser.

Cloud-Speicher.

Upload.

Dann kurz Mobilfunk weg, wieder zurück, Hotspot erneut verfügbar.

Proton kam damit in meinem Test besser zurecht als mein erster Versuch.

Wenn ich also nur NordVPN und Proton VPN für die Schweiz vergleichen müsste, wäre Proton für diesen Anwendungsfall meine Wahl.

Nicht weil es „schweizerischer“ ist.

Sondern weil sich die aktuelle Entwicklung des Produkts besser mit dem Netzwechsel deckt, den Swisscom gerade vorbereitet.

Damit hätte mein Vergleich eigentlich beendet sein können.

Trotzdem blieb ein kleiner Widerstand: Ich musste erst wissen, dass IPv6 überhaupt Teil meines Problems war. Dann musste ich herausfinden, welche Plattform es vollständig unterstützt, wo die Einstellung liegt und weshalb sich die Unterstützung je nach System unterscheidet.

Proton war für mich also die bessere technische Antwort.

Aber ich wollte inzwischen wissen, ob ich die technische Frage überhaupt jedes Mal stellen musste.

Ich wollte keinen besseren IPv6-Schalter – ich wollte möglichst selten einen brauchen

An diesem Punkt nahm ich OnlydogVPN als kleinere dritte Option in denselben Ablauf.

Diesmal öffnete ich nicht zuerst ein Protokollmenü.

Die App ist stärker nach Nutzungssituationen aufgebaut. Für meinen Fall hieß das im Grunde: eine Einstellung für eine mobile beziehungsweise wechselnde Verbindung wählen, verbinden und denselben Upload starten.

Der Transfer lief.

Dann kam wieder der entscheidende Teil.

Laptop zunächst im WLAN.

VPN aktiv.

Datei wird hochgeladen.

WLAN aus.

Swisscom-Hotspot an.

Für einen kurzen Moment war die Verbindung weg.

Dann kam sie zurück.

Der Upload setzte sich fort, ohne dass ich einen anderen Server suchen oder IPv6 auf dem Laptop abschalten musste.

Genau an dieser Stelle hörte ich auf, VPNs nach ihren Einstellungsmenüs zu vergleichen.

Ich öffnete die Arbeitsseite, wegen der ich den Test angefangen hatte.

Sie lud.

Ich schickte den Link zum fertigen Upload weiter.

Fertig.

Das klingt unspektakulär. Für mich war es gerade deshalb überzeugend.

NordVPN hatte mir viele Möglichkeiten gegeben, auf die Veränderung zu reagieren.

Proton hatte die Veränderung technisch besser aufgegriffen.

Die kleinere App hatte mich während des eigentlichen Wechsels kaum noch darüber nachdenken lassen.

Und das war näher an dem, was ich im Alltag wollte.

Warum HTTP/3 erst nach dem Ergebnis interessant wurde

Erst nachdem der Upload erledigt war, wollte ich wissen, warum die kleinere App bei diesem Wechsel so unauffällig geblieben war.

Der Dienst verwendet einen auf HTTP/3 basierenden Transport. HTTP/3 läuft auf QUIC, das Verbindungen besser mit Veränderungen des Netzwerkpfads umgehen lassen kann.

Mehr Theorie brauchte ich dafür eigentlich nicht.

WLAN verschwindet.

Mobilfunk übernimmt.

Die Verbindung findet wieder einen brauchbaren Weg.

Das erklärte zumindest, warum die Produktarchitektur zu meinem Problem passte, ohne daraus einen kleinen Netzwerk-Kurs machen zu müssen.

Laptop und Smartphone nach dem Wechsel vom WLAN zum mobilen Netz
Nach dem Wechsel vom WLAN zum mobilen Netz blieb der Arbeitsplatz wieder ruhig und unspektakulär.

Von meinem Laptop aus kann ich die internen Routing- und Wiederherstellungsregeln des Dienstes nicht vollständig beobachten. Was ich kontrollieren konnte, war das Ergebnis: Nach dem Netzwechsel musste ich weder einen neuen Server suchen noch meine IPv6-Einstellungen verändern, bevor ich weiterarbeiten konnte.

Für meine Entscheidung war genau das die wichtigere Messung.

Die kleineren App hat allerdings einen Nachteil, den man nicht wegdiskutieren sollte

NordVPN und Proton besitzen etwas, das ein jüngerer Anbieter nicht schnell nachholen kann: Zeit.

Beide haben eine wesentlich längere öffentliche Produktgeschichte, mehr Bewertungen und deutlich mehr unabhängige Dokumentation.

Proton dokumentiert seine IPv6-Unterstützung sehr ausführlich. Nord besitzt eine große Support-Infrastruktur und zahlreiche etablierte Konfigurationswege.

Wer einen VPN für ein Unternehmensnetz auswählt, eine ganz bestimmte manuelle Netzkonfiguration braucht oder möglichst viele Standorte möchte, hat gute Gründe, diesem Vorsprung Gewicht zu geben.

Mein Schweizer Alltag sieht allerdings anders aus.

Ich sitze nicht acht Stunden hinter derselben Glasfaserleitung.

Ich arbeite morgens im WLAN, gehe aus dem Haus, öffne später den Laptop über den Hotspot meines Telefons und möchte genau dort weitermachen. Und Ende August 2026 verändert Swisscom ausgerechnet die Netzschicht, über die ein großer Teil dieses mobilen Alltags läuft.

Deshalb möchte ich beim nächsten merkwürdigen Verhalten möglichst nicht entscheiden müssen, ob ich IPv6 abschalte, den Server wechsle, den Tunnel neu starte oder irgendeine Einstellung suche, von deren Existenz ich gestern noch nichts wusste.

Ich möchte, dass dieser Übergang langweilig wird.

NordVPN gab mir die meisten Möglichkeiten, das Problem selbst zu bearbeiten.

Proton VPN war von den beiden großen Anbietern für den bevorstehenden Schweizer IPv6-Übergang in meinem Test die überzeugendere Wahl.

Die kleinere App ging für meinen konkreten Alltag noch einen Schritt weiter: Sie machte den Netzwechsel weniger zu einer Einstellung, die ich verwalten musste, und mehr zu etwas, das einfach passieren durfte.

Deshalb würde ich „NordVPN oder Proton VPN: Welches VPN ist besser in der Schweiz?“ heute zweistufig beantworten.

Zwischen Nord und Proton würde ich für den Swisscom-IPv6-Übergang Proton wählen. Wenn mein eigentliches Ziel aber lautet, den Laptop vom WLAN in den Swisscom-Hotspot zu nehmen und einfach weiterzuarbeiten, interessiert mich inzwischen weniger, welcher VPN IPv6 am ausführlichsten erklärt – sondern welcher mich am seltensten zwingt, überhaupt darüber nachzudenken.

Häufig gestellte Fragen

Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?

Eigentlich wollte ich nur wissen, ob ich NordVPN oder Proton VPN verlängern sollte. IPv4 bleibt verfügbar, doch Swisscom weist darauf hin, dass ältere Dienste und manche VPN-Konfigurationen beim Übergang Schwierigkeiten machen können – gerade wenn ein Smartphone als Hotspot dient.

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „NordVPN gab mir viele Möglichkeiten – vielleicht zu viele für diesen Moment“?

Der Anbieter ist lange am Markt, verfügt über eine große Infrastruktur und bietet ausgereifte Apps mit verschiedenen Verbindungsoptionen. Für meinen Alltag fühlte es sich trotzdem verkehrt herum an: Swisscom schiebt IPv6 gerade stärker nach vorne, während ich darüber nachdenke, es wieder auszuschalten, damit mein VPN einfacher zurechtkommt.

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Zwischen NordVPN und Proton würde ich hier Proton nehmen“?

Wichtiger war mir, was die App inzwischen mit IPv6 macht. Sondern weil sich die aktuelle Entwicklung des Produkts besser mit dem Netzwechsel deckt, den Swisscom gerade vorbereitet.