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TRAVEL NOTE

VPN Vergleich 2026: Der beste Anbieter ist für mich der, der den Browser nicht zur Sicherheitszentrale macht

In einer Flughafen-Lounge läuft ein Vertragsentwurf außerhalb des Browsers über eine als nicht geschützt markierte Desktop-Verbindung

Ich dachte, meine VPN sei aktiv.

Das Symbol oben rechts in Edge sagte jedenfalls genau das.

Ich saß mit dem Laptop in einer Flughafen-Lounge, hatte die VPN-Erweiterung eingeschaltet und zusätzlich einen Werbe- und Trackerblocker installiert.

Zwei kleine Symbole.

Artikelzusammenfassung und wichtigste Punkte

Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?

Das Symbol oben rechts in Edge sagte jedenfalls genau das. Und plötzlich stellte ich mir eine peinlich einfache Frage: Läuft dieser Upload eigentlich durch meine Browser-VPN?

Wichtige Punkte aus dem Artikel

  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Ausgerechnet 2026 wurde mir mein Erweiterungsstapel zu viel“? Microsoft begann im August 2026 damit, Manifest-V2-Erweiterungen in Edge schrittweise abzuschalten. Damit wurde aus meinem kleinen Erweiterungsstapel plötzlich eine vernünftige Frage: Wie viele zusätzliche Programme möchte ich dauerhaft direkt im Browser betreiben?
  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Meine Browser-VPN hatte nichts falsch gemacht“? Eine VPN-Erweiterung kann ausgesprochen praktisch sein. Proton bietet beispielsweise eine Browser-Erweiterung an, die Browser-Verbindungen über eine VPN-Route leitet.
  • Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Plötzlich half mir die längere Feature-Liste nicht mehr“? Ich begann die üblichen Funktionen wieder durchzugehen. Dabei musste ich eigentlich nur einen Vertragsentwurf hochladen.

Im Artikel zitierte Quellen

Zweimal Schutz.

So hatte ich meinen VPN-Vergleich bis dahin geführt.

Welcher Anbieter hat die bessere Erweiterung?

Wer blockiert mehr Werbung?

Wer hat mehr Länder?

Wer braucht weniger Klicks?

Dann zog ich einen Vertragsentwurf aus dem Browser in meinen synchronisierten Arbeitsordner.

Die Desktop-App begann mit dem Upload.

Und plötzlich stellte ich mir eine peinlich einfache Frage:

Läuft dieser Upload eigentlich durch meine Browser-VPN?

Nein.

Die Erweiterung schützte den Browser.

Meine Desktop-Anwendung war nicht der Browser.

Damit war mein vermeintlich komfortables Setup in zwei Teile gefallen.

Seitdem zählt für mich in einem VPN-Vergleich etwas anderes: Eine VPN, die meine tatsächlichen Anwendungen abdeckt und mir Browser-Zusätze erspart, ist wertvoller als eine besonders bequeme Erweiterung mit noch mehr Funktionen im Browser.

Ausgerechnet 2026 wurde mir mein Erweiterungsstapel zu viel

Der Zeitpunkt passte ziemlich gut.

Microsoft begann im August 2026 damit, Manifest-V2-Erweiterungen in Edge schrittweise abzuschalten. Davon sind auch ältere Erweiterungen betroffen, die noch auf dieser Architektur beruhen.

Das allein wäre für mich kein Grund gewesen, Browser-Erweiterungen grundsätzlich abzulehnen.

Ich hätte meinen Blocker ersetzen können.

Unangenehmer war eine andere Meldung: Im Juni wurden 119 bösartige Edge-Erweiterungen mit insgesamt rund 2,6 Millionen Installationen entfernt. Einige hatten sich ausgerechnet als nützliche Werkzeuge wie VPNs oder Werbeblocker ausgegeben.

Genau solche Kategorien lagen in meiner Symbolleiste.

Damit wurde aus meinem kleinen Erweiterungsstapel plötzlich eine vernünftige Frage:

Wie viele zusätzliche Programme möchte ich dauerhaft direkt im Browser betreiben?

Und vor allem: Brauche ich sie wirklich alle?

Meine Browser-VPN hatte nichts falsch gemacht

Eine VPN-Erweiterung kann ausgesprochen praktisch sein.

Proton bietet beispielsweise eine Browser-Erweiterung an, die Browser-Verbindungen über eine VPN-Route leitet. Die eigene Dokumentation erklärt aber ebenso klar die Grenze: Eine Erweiterung arbeitet innerhalb des Browsers, während die vollständige App den Geräteverkehr umfassender abdecken kann.

Damit war auch mein Datei-Upload erklärt.

Browser geschützt.

Desktop-Sync außerhalb dieser Browser-Erweiterung.

Die Erweiterung war nicht kaputt.

Mein mentales Modell war zu großzügig gewesen.

Ich hatte aus dem kleinen VPN-Symbol im Browser unbewusst „Laptop geschützt“ gemacht.

Und genau dieser Unterschied veränderte meinen Vergleich.

Denn jetzt musste ich nicht mehr fragen, welcher Anbieter die schönste Erweiterung hatte.

Ich musste fragen, wie viele Teile meines Arbeitsalltags ich überhaupt separat absichern wollte.

Plötzlich half mir die längere Feature-Liste nicht mehr

Ich begann die üblichen Funktionen wieder durchzugehen.

Browser-VPN.

Adblocker.

Tracker-Schutz.

Phishing-Warnungen.

Split Tunneling.

Noch ein Zusatz.

Noch ein Schalter.

Jede einzelne Funktion konnte sinnvoll sein.

Zusammen erzeugten sie bei mir aber eine neue Aufgabe.

Ich musste verstehen, wo jede Funktion wirkte.

Nur in Edge?

Im ganzen System?

Nur bei aktiver VPN?

Nur in einem bestimmten Tarif?

Das war nicht die Art von Kontrolle, die ich gesucht hatte.

Ich wollte zwei Dinge:

meinen Laptop über eine VPN verbinden;

und möglichst wenig unnötiges Tracking im Browser.

Aus zwei einfachen Zielen war ein kleines Architekturdiagramm geworden.

Dabei musste ich eigentlich nur einen Vertragsentwurf hochladen.

Also probierte ich diesmal bewusst keine weitere Erweiterung.

Ich verlagerte die VPN aus dem Browser zurück auf den Laptop

Auf dem Gerät war noch OnlydogVPN aus einem früheren Test installiert.

Ich schloss die bisherige Browser-VPN.

Dann öffnete ich die App und verband den Laptop.

Anschließend wiederholte ich genau den Arbeitsschritt, der meine Frage ausgelöst hatte.

Datei in den synchronisierten Ordner.

Upload.

Die Desktop-App arbeitete weiter.

Währenddessen öffnete ich Edge.

Projektseite.

Dokumentation.

Nachrichtenseite.

Alles lief über dieselbe aktive Geräteverbindung, ohne dass ich für jede Anwendung darüber nachdenken musste, ob sie innerhalb meines Browser-Plugins lebte.

Der Vertragsentwurf erreichte den Server.

Ich öffnete ihn über das Arbeitsportal noch einmal.

Da war er.

Erst damit war mein ursprüngliches Problem gelöst.

Nicht weil ein neues VPN-Symbol im Browser grün wurde.

Sondern weil dieses Symbol keine Rolle mehr spielte.

Neben einem aufgeräumten Browser sind VPN-Erweiterung und Tracker-Blocker auf einer Checkliste durchgestrichen
Der übersichtlichere Aufbau entstand nicht durch ein weiteres Symbol, sondern durch zwei Dinge, die wegfallen konnten.

Danach wurde auch mein zweiter Browser-Zusatz weniger wichtig

Während ich weiterarbeitete, bemerkte ich in der App den Zähler für blockierte Anfragen.

Tracker und bestimmte Werbeanfragen wurden herausgefiltert.

Das war nicht der Grund gewesen, warum ich den Dienst geöffnet hatte.

Der Upload war bereits erledigt.

Gerade deshalb fiel mir die Sache auf.

Ich hatte die VPN auf Geräteebene und konnte gleichzeitig einen Teil des Tracking- und Werbeverkehrs reduzieren, ohne dafür noch eine weitere Erweiterung aus einem Browser-Store auszuwählen.

Das BSI weist darauf hin, dass Werbeblocker nicht nur störende Inhalte reduzieren, sondern auch dabei helfen können, schädliche Werbung gar nicht erst zu laden.

Für mich war die Konsequenz noch praktischer:

Wenn diese Funktion bereits in dem Werkzeug steckt, mit dem ich meine Verbindung verwalte, muss ich sie nicht zusätzlich im Browser nachbauen.

Weniger installieren wurde plötzlich selbst zu einem Vorteil.

Die technische Erklärung durfte entsprechend kurz bleiben

Der Unterschied zwischen beiden Setups war einfach.

Eine Browser-Erweiterung sitzt im Browser.

Eine vollständige VPN-App deckt den Geräteverkehr wesentlich breiter ab.

Bei der kleineren App kamen Tracker- und Werbefilter direkt zu diesem Setup hinzu.

Ich kann nicht beobachten, welche internen Filterregeln für jede einzelne blockierte Anfrage angewendet werden.

Aber ich konnte das Ergebnis sehen:

Mein Desktop-Upload lief.

Der Browser lief.

Der Zähler für blockierte Anfragen stieg.

Und ich musste nicht länger überlegen, welcher Teil meines Arbeitstags gerade hinter welchem Erweiterungssymbol steckte.

Für meinen Vergleich war das die wichtigere technische Erkenntnis als noch ein Protokollname.

Die Edge-Umstellung machte die Entscheidung nur sichtbarer

Die laufende Umstellung von Manifest V2 auf Manifest V3 zeigt, wie abhängig ein Erweiterungs-Setup von Entscheidungen des Browsers selbst sein kann.

Auch in öffentlichen Diskussionen taucht deshalb die Frage auf, ob Blockierfunktionen langfristig besser außerhalb einzelner Erweiterungen untergebracht werden können.

Für mich musste daraus kein Grundsatzstreit zwischen Browsern werden.

Edge kann seine Erweiterungspolitik ändern.

Andere Browser können andere Regeln haben.

Mein Ziel war viel kleiner:

Ich wollte nicht, dass jede Änderung im Browser gleichzeitig meine VPN- und Datenschutzkonfiguration neu ordnet.

Je weniger davon an mehreren Erweiterungen hing, desto ruhiger wurde mein Setup.

Und genau dort begann die kleinere App für mich stärker auszusehen als eine vollere Browser-Symbolleiste.

Große Anbieter behalten trotzdem klare Vorteile

Die etablierten VPN-Anbieter bieten mehr Standorte, eine längere öffentliche Historie, umfangreichere Dokumentation und deutlich mehr unabhängige Bewertungen.

Viele haben außerdem bewusst sowohl vollständige Apps als auch Browser-Erweiterungen. Wer nur Browser-Traffic umleiten möchte, kann genau diese Trennung sogar bevorzugen.

OnlydogVPNhat weniger Standorte, weniger öffentliche Historie und weniger unabhängige Prüfungen.

Wenn ich eine seltene Ausgangsregion brauche oder sehr viele Länder manuell auswählen möchte, würde ich diesen Unterschied nicht ignorieren.

Aber mein Problem in der Flughafen-Lounge war nicht zu wenig Funktionalität.

Ich hatte eher zu viele Stellen, an denen Funktionalität verteilt war.

VPN im Browser.

Blocker daneben.

Desktop-Anwendungen außerhalb davon.

Was ich brauchte, war eine klarere Grenze:

VPN auf dem Gerät.

Browser wieder Browser.

Arbeit wieder Arbeit.

Seitdem zähle ich in einem VPN-Vergleich auch Dinge, die ich entfernen kann

Früher gewann bei mir meistens die längere Liste.

Mehr Server.

Mehr Erweiterungen.

Mehr Zusatzfunktionen.

Mehr Spezialmodi.

Heute stelle ich eine zweite Frage:

Was kann ich danach weglassen?

Wenn eine VPN dafür sorgt, dass ich nicht zusätzlich noch eine separate Browser-VPN und einen weiteren Trackerblocker verwalten muss, ist ihre Funktionsliste vielleicht nicht länger.

Mein Setup wird aber kleiner.

Die im Juni entfernten bösartigen Edge-Erweiterungen haben nicht bewiesen, dass Browser-Erweiterungen generell unsicher sind.

Für mich haben sie nur einen sehr praktischen Gedanken verstärkt:

Jede Erweiterung, die ich nicht brauche, ist eine Erweiterung weniger, der ich Aufmerksamkeit und Berechtigungen geben muss.

Gleichzeitig ändert Microsoft gerade die technische Grundlage für einen Teil dieses Ökosystems.

Deshalb gefällt mir 2026 die umgekehrte Vergleichsfrage besser.

Nicht:

Welcher Anbieter kann noch etwas in meinen Browser einbauen?

Sondern:

Welcher Anbieter sorgt dafür, dass ich dort weniger einbauen muss?

Mein alter Vergleich endete bei der Funktionsliste.

Der neue endet beim Laptop.

Browser geöffnet.

Desktop-App synchronisiert.

Datei angekommen.

Weniger Erweiterungen in der Ecke.

Und keine Frage mehr, ob der VPN-Schalter nur den Teil meiner Arbeit schützt, der zufällig in einem Browser-Tab stattfindet.

Der beste Anbieter in meinem VPN Vergleich 2026 ist deshalb nicht der mit dem vollsten Browser-Menü, sondern der, bei dem ich den Browser wieder aus meiner VPN-Verwaltung herausnehmen kann.

Häufig gestellte Fragen

Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?

Das Symbol oben rechts in Edge sagte jedenfalls genau das. Und plötzlich stellte ich mir eine peinlich einfache Frage: Läuft dieser Upload eigentlich durch meine Browser-VPN?

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Ausgerechnet 2026 wurde mir mein Erweiterungsstapel zu viel“?

Microsoft begann im August 2026 damit, Manifest-V2-Erweiterungen in Edge schrittweise abzuschalten. Damit wurde aus meinem kleinen Erweiterungsstapel plötzlich eine vernünftige Frage: Wie viele zusätzliche Programme möchte ich dauerhaft direkt im Browser betreiben?

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Meine Browser-VPN hatte nichts falsch gemacht“?

Eine VPN-Erweiterung kann ausgesprochen praktisch sein. Proton bietet beispielsweise eine Browser-Erweiterung an, die Browser-Verbindungen über eine VPN-Route leitet.

Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Plötzlich half mir die längere Feature-Liste nicht mehr“?

Ich begann die üblichen Funktionen wieder durchzugehen. Dabei musste ich eigentlich nur einen Vertragsentwurf hochladen.