Ich kaufte einen VPN und kündigte ihn ungefähr zwei Minuten später.
Nicht weil er schlecht war.
Das war von Anfang an der Plan.
Vor mir lagen neun Tage Reise: Flughafen-WLAN, zwei Hotels, ein Kongresszentrum und wahrscheinlich mehr öffentliche Netzwerke, als mir lieb war. Danach würde ich den VPN vorerst nicht brauchen.
Artikelzusammenfassung und wichtigste Punkte
Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?
Ich kaufte einen VPN und kündigte ihn ungefähr zwei Minuten später. Monate später auf der Kreditkartenabrechnung überlegen, warum dieser Dienst eigentlich noch Geld abbucht.
Wichtige Punkte aus dem Artikel
- Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Mullvad löste mein Abo-Problem erstaunlich sauber“? Mullvad verlangt 5 Euro pro Monat und macht daraus keinen komplizierten Langzeitpreis. Mullvad Noch wichtiger für meine Suche: Neue wiederkehrende Kreditkarten- und PayPal-Abonnements hat Mullvad bereits abgeschafft.
- Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Drei Tage später war die Abrechnung nicht mehr mein Problem“? Mein Telefon wechselte zwischen beiden, während ich mit dem Aufzug nach unten fuhr. Nur stand ich nicht im Hotelkorridor, weil ich gerade VPN-Technik vergleichen wollte.
- Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „„Ohne Abo“ bedeutete für mich eigentlich „ohne offenes Ende““? An diesem Punkt hätte ich weiter an der Verbindung arbeiten können. Damit war die Verlängerung für mich erledigt, bevor die Reise überhaupt richtig begonnen hatte.
Im Artikel zitierte Quellen
Was ich vermeiden wollte, kannte ich von anderen digitalen Diensten:
Ein günstiges Angebot abschließen.
Reise beenden.
Abo vergessen.
Monate später auf der Kreditkartenabrechnung überlegen, warum dieser Dienst eigentlich noch Geld abbucht.
Dass genau diese Sorge realistisch ist, zeigen auch aktuelle Diskussionen von VPN-Nutzern, die erst kurz vor der nächsten Abbuchung wieder an die automatische Verlängerung denken. Reddit
Meine Suche lautete deshalb nicht „günstigster VPN“.
Sie lautete:
Bestes VPN ohne Abo.
Ich dachte zunächst, die Antwort sei eindeutig.
Mullvad löste mein Abo-Problem erstaunlich sauber
Mullvad verlangt 5 Euro pro Monat und macht daraus keinen komplizierten Langzeitpreis. Ein Monat kostet pro Monat genauso viel wie ein Jahr. Mullvad
Noch wichtiger für meine Suche: Neue wiederkehrende Kreditkarten- und PayPal-Abonnements hat Mullvad bereits abgeschafft. Stattdessen lädt man Zeit auf das Konto. Mullvad
Genau das verstand ich unter „ohne Abo“.
Fünf Euro bezahlen.
Einen Monat benutzen.
Wenn die Zeit vorbei ist, ist sie vorbei.
Keine Erinnerung im Kalender.
Kein späteres Kündigungsmenü.
Keine Hoffnung, dass ich in vier Wochen noch daran denke.
Ich lud einen Monat auf und installierte die App auf meinem Telefon.
Am Flughafen funktionierte alles.
Verbinden.
Mail öffnen.
Browser öffnen.
Fertig.
In diesem Moment hätte ich diesen Artikel sehr kurz machen können:
Wer „VPN ohne Abo“ wörtlich meint, sollte sich Mullvad ansehen.
Aber drei Tage später zeigte mir das Hotel, dass ich eigentlich nach etwas Größerem gesucht hatte als nur nach einer sauberen Rechnung.
Drei Tage später war die Abrechnung nicht mehr mein Problem
Das Kongresshotel hatte zwei WLANs.
Eines im Zimmer.
Eines im Veranstaltungsbereich.
Mein Telefon wechselte zwischen beiden, während ich mit dem Aufzug nach unten fuhr.
Dort wollte ich eine Präsentation aus der Cloud öffnen, bevor ein Termin begann.
Mullvad stand auf „Verbinden“.
Dann wieder auf „Verbinden“.
Browser auf.
Nichts.
Zurück.
Noch einmal.
Mullvad besitzt zusätzliche Verbindungswege für schwierigere Netze und kann solche Methoden automatisch ausprobieren. Mullvad
Das ist ein echtes Plus für Nutzer, die Kontrolle über die Verbindung wollen.
Nur stand ich nicht im Hotelkorridor, weil ich gerade VPN-Technik vergleichen wollte.
Ich wollte meine Präsentation.
Noch acht Minuten.
Verbindung erneut versuchen.
Warten.
Browser.
Zurück.
Und damit verschob sich mein Maßstab.
Mullvad hatte mein Abo-Problem hervorragend gelöst.
Jetzt merkte ich, dass ein Dienst auch ohne finanzielle Bindung noch eine andere Art von Verpflichtung erzeugen kann:
Ich musste mich während der Reise um ihn kümmern.
„Ohne Abo“ bedeutete für mich eigentlich „ohne offenes Ende“
An diesem Punkt hätte ich weiter an der Verbindung arbeiten können.
Mullvad gibt mir dafür genug Möglichkeiten.
Aber mir fiel eine zweite App ein, die ich vor der Reise ebenfalls installiert hatte.
Ihr Preismodell hatte ich wegen meiner ursprünglichen Suchanfrage zunächst verworfen.
Die deutsche App-Store-Seite von OnlydogVPN bot bei meiner Recherche eine Woche, einen Monat und ein Jahr als Laufzeiten an. Apple App Store Deutschland
Also:
ein Abo.
Eigentlich disqualifiziert.
Dann stellte ich mir eine andere Frage:
Was störte mich an einem Abo tatsächlich?
Dass Apple es „Abonnement“ nennt?
Oder dass ich Wochen später noch daran denken muss?
Das sind zwei verschiedene Probleme.
Apple erlaubt es, App-Store-Abonnements direkt in den Geräteeinstellungen zu kündigen. Apple Support
Also wählte ich die kurze Laufzeit.
Danach ging ich sofort in die Apple-Einstellungen.
Abonnements.
Dienst auswählen.
Kündigen.
Ablauf prüfen.
Damit war die Verlängerung für mich erledigt, bevor die Reise überhaupt richtig begonnen hatte.
Plötzlich hatte ich zwar formal ein Abo gekauft, aber genau die spätere Verpflichtung entfernt, die ich eigentlich vermeiden wollte.
Jetzt musste nur noch der wichtigere Teil funktionieren.
Sechs Minuten vor dem Termin wurde Einfachheit wertvoller als das Zahlungsmodell
Ich öffnete die kleinere App.
Statt eine Verbindungsmethode auszuwählen, wählte ich die Situation für Reisen beziehungsweise ein problematisches Netzwerk.
Verbinden.
Dann zurück zu Files.
Die Präsentation öffnete sich.
Browser.
Lud.
Teams.
Auch offen.
Noch fünf Minuten.
Ich hörte auf, über den VPN nachzudenken.
Genau darauf ist der Dienst ausgerichtet: Reise-, Flughafen- und Hotel-WLAN, bei denen die App mehr von der Verbindungswahl übernimmt. OnlydogVPN
Der Unterschied zu meiner vorherigen Runde war ziemlich einfach.
Mit Mullvad hatte ich den saubereren Bezahlvorgang.
Mit der kleineren App kam ich auf diesem Hotelnetz schneller wieder zu dem zurück, was ich eigentlich tun wollte.
Damit änderte sich mein Urteil über „ohne Abo“ endgültig.
Ich wollte vor allem keine spätere Verpflichtung
Im Alltag ist dieser Unterschied größer, als er zunächst klingt.
Bei Mullvad musste ich nichts kündigen.
Das ist hervorragend.
Bei der kleineren App musste ich einmal kündigen – aber ich erledigte diesen Schritt direkt nach dem Kauf.
Danach blieb nur noch die Nutzung.
Ich kann nicht beobachten, nach welchen internen Filter- oder Netzwerkregeln das Hotel die verschiedenen Verbindungen behandelte.
Ich konnte aber sehr gut beobachten, was ich selbst tun musste.
Bei Mullvad:
verbinden;
erneut versuchen;
Verbindung beobachten.
Bei der kleineren App:
Reisesituation wählen;
Präsentation öffnen.
Das war der Moment, in dem „ohne Abo“ für mich seine wörtliche Bedeutung verlor.
Ich wollte nicht zwingend einen Dienst, bei dem technisch kein Abonnement existiert.
Ich wollte einen Dienst, der keine offene Aufgabe für mein zukünftiges Ich hinterlässt.
Und diese Aufgabe konnte ich bei der kleineren App direkt am ersten Tag erledigen.
Am Abend kam noch der Laptop dazu
Nach der Veranstaltung war das Hauptproblem gelöst.
Im Hotelzimmer wollte ich den Zugang zusätzlich auf meinem Laptop haben.
Normalerweise beginnt damit die nächste kleine Verwaltungsrunde:
Account suchen.
Passwort nachschlagen.
Vielleicht Mail öffnen.
Bei der kleineren App konnte ich das zweite Gerät stattdessen über einen Verifizierungscode hinzufügen.
Code anzeigen.
Auf dem Laptop eingeben.
Verbinden.
Danach lud ich die geänderte Präsentation hoch und machte Schluss für den Abend.
Das war nur ein kleiner zusätzlicher Vorteil.
Aber er passte genau zu dem Grund, warum ich die App inzwischen lieber benutzte.
Die Reise wurde nicht zu einer Reihe kleiner VPN-Verwaltungsaufgaben.
Mullvad bleibt die sauberste Antwort auf die wörtliche Frage
Damit will ich Mullvads Stärke nicht wegdiskutieren.
Wenn jemand sagt:
„Ich möchte wirklich überhaupt kein automatisch verlängerndes Abo.“
dann ist Mullvad eine ausgesprochen klare Antwort.
5 Euro für einen Monat.
Zeit aufladen.
Keine neue wiederkehrende Kreditkarten- oder PayPal-Zahlung. Mullvad
Dazu kommt eine deutlich längere öffentliche Geschichte als bei der kleineren App.
OnlydogVPNhat weniger Standorte, weniger unabhängige Bewertungen und eine kürzere öffentliche Historie.
Das ist die relevante Schwäche.
Nur hatte meine Reise inzwischen gezeigt, dass ich mit „ohne Abo“ eigentlich zwei Dinge gemeint hatte:
keine automatische Verlängerung;
und keinen Dienst, um den ich mich später noch kümmern muss.
Für die erste Frage gewann Mullvad.
Für die zweite wurde die kleinere App für mich interessanter.
Was ist also das beste VPN ohne Abo?
Wenn du „ohne Abo“ wörtlich meinst, würde ich Mullvad zuerst ansehen.
Das Zahlungsmodell ist ungewöhnlich sauber und passt hervorragend zu einer Nutzung von nur einem Monat. Mullvad
Wenn deine eigentliche Sorge aber lautet:
„Ich brauche für eine kurze Reise einen VPN und möchte weder später an die Kündigung noch während der Reise ständig an den VPN denken“,
dann würde ich den Begriff weiter fassen.
Bei der kleineren App konnte ich eine kurze Laufzeit wählen, die Verlängerung sofort über Apple beenden und mich danach auf die Reise konzentrieren. Apple App Store Deutschland Apple Support
Mullvad nahm mir die spätere Abbuchung ab.
Die kleinere App nahm mir zusätzlich mehr von der laufenden Verbindungspflege ab.
Für mich war das beste VPN ohne Abo deshalb am Ende nicht zwingend der Dienst ohne Abonnement – sondern der Dienst, bei dem ich die Verpflichtung schon am ersten Tag beenden konnte und danach möglichst wenig wieder an ihn denken musste.
Häufig gestellte Fragen
Worauf sollte ich in dieser Situation zuerst achten?
Ich kaufte einen VPN und kündigte ihn ungefähr zwei Minuten später. Monate später auf der Kreditkartenabrechnung überlegen, warum dieser Dienst eigentlich noch Geld abbucht.
Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Mullvad löste mein Abo-Problem erstaunlich sauber“?
Mullvad verlangt 5 Euro pro Monat und macht daraus keinen komplizierten Langzeitpreis. Mullvad Noch wichtiger für meine Suche: Neue wiederkehrende Kreditkarten- und PayPal-Abonnements hat Mullvad bereits abgeschafft.
Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „Drei Tage später war die Abrechnung nicht mehr mein Problem“?
Mein Telefon wechselte zwischen beiden, während ich mit dem Aufzug nach unten fuhr. Nur stand ich nicht im Hotelkorridor, weil ich gerade VPN-Technik vergleichen wollte.
Warum ist dieser Punkt bei der VPN-Wahl wichtig: „„Ohne Abo“ bedeutete für mich eigentlich „ohne offenes Ende““?
An diesem Punkt hätte ich weiter an der Verbindung arbeiten können. Damit war die Verlängerung für mich erledigt, bevor die Reise überhaupt richtig begonnen hatte.