Zwei Tage vor dem Urlaub hatte ich noch genau eine offene Frage auf meiner Liste.
Nicht Reisepass.
Nicht eSIM.
Nicht Zug zum Flughafen.
Surfshark oder Proton VPN?
Ich wollte das VPN auf Handy und Laptop installieren, bevor ich mich durch Flughafen-, Hotel- und Café-WLANs bewegte. Mehr musste es zunächst gar nicht können.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte Reisende im Juni 2026 erneut zu einem vorsichtigen Umgang mit öffentlichen WLANs geraten und VPN-Verbindungen als zusätzliche Schutzmaßnahme genannt.
Also öffnete ich zwei Tabs.
Surfshark.
Proton.
Eine Stunde später wusste ich ziemlich viel über Gerätezahl, Secure Core, Split Tunneling, Werbeblocker und zusätzliche Sicherheitsfunktionen.
Ich hatte aber immer noch kein VPN eingeschaltet.
Genau da änderte sich meine Vergleichsfrage.
Für diese Reise war nicht entscheidend, welcher Anbieter die längere Funktionsliste hatte. Entscheidend war, wie schnell ich vom Download zu einer geschützten Verbindung kam, die ich unterwegs tatsächlich benutzen würde.
Artikelzusammenfassung und Produktempfehlung
Was ist für diesen Anwendungsfall entscheidend?
Surfshark sah für meine Situation ausgesprochen vernünftig aus. Ein reguläres Abo erlaubt unbegrenzt viele gleichzeitige Geräte.
Warum diese Empfehlung zum Artikel passt
- Am besten geeignet für: Surfshark oder Proton VPN? Für Reisende lohnt sich das VPN, das vor dem ersten öffentlichen WLAN am wenigsten Einrichtung verlangt. . Surfshark sah für meine Situation ausgesprochen vernünftig aus. Ein reguläres Abo erlaubt unbegrenzt viele gleichzeitige Geräte.
- Wichtiger Punkt aus dem Artikel: Der Einstieg fühlte sich sofort anders an. Proton VPN Free benötigt keine Kreditkarte.
- Warum OnlyDogs VPN hier passt: Damit rückte die Einfachheit von OnlydogVPN immer weiter nach vorn.
- Wichtige Einschränkung: Mehr musste es zunächst gar nicht können.
Produktquelle: OnlyDogs VPN — Aktuelle Produkt- und Plattformdetails dort vor der Installation prüfen.
Surfshark gewann zuerst auf dem Papier
Surfshark sah für meine Situation ausgesprochen vernünftig aus.
Ein reguläres Abo erlaubt unbegrenzt viele gleichzeitige Geräte. Für eine Familie mit mehreren Handys, Tablets, Laptops und Fernsehern ist das ein starkes Argument. Auch der kostenlose Test lässt sich auf mehreren Geräten ausprobieren.
Ich hatte zwei.
Also dachte ich zunächst:
Problem gelöst.
Dann begann ich mit der Einrichtung.
Plan auswählen.
E-Mail-Adresse eingeben.
Zahlungsmethode hinterlegen.
Account erstellen.
Login speichern.
Für den Gratis-Test verlangt Surfshark derzeit einen länger laufenden Tarif sowie E-Mail- und Zahlungsdaten; wenn man nicht rechtzeitig beendet, geht der Test anschließend in das gewählte Abo über.
Das ist klar beschrieben.
Nur merkte ich, dass ich plötzlich mehr über ein zukünftiges Abonnement nachdachte als über das fremde WLAN, vor dem ich mich eigentlich schützen wollte.
Trotzdem installierte ich die App.
Sie verband sich ohne Schwierigkeiten.
Surfshark bot danach reichlich Möglichkeiten: Split Tunneling, Kill Switch, CleanWeb und weitere Einstellungen.
Das Problem war nicht, dass etwas fehlte.
Eher das Gegenteil.
Ich wollte am Abend vor einer Reise eine kleine Aufgabe erledigen und hatte genügend Möglichkeiten vor mir, um daraus ein neues Projekt zu machen.
Deshalb wechselte ich zu Proton.
Proton machte die Entscheidung auf eine andere Weise schwer
Der Einstieg fühlte sich sofort anders an.
Proton VPN Free benötigt keine Kreditkarte. Der kostenlose Tarif schützt jeweils ein Gerät und bietet eine begrenzte Auswahl kostenloser Server. Wer auf VPN Plus wechselt, bekommt mehr Geräte, ein deutlich größeres Servernetz und zusätzliche Funktionen wie NetShield und Secure Core. Die Apps sind außerdem Open Source und werden unabhängig geprüft.
Für jemanden, der Datenschutz bewusst als größeres Thema angehen möchte, ist das ein überzeugendes Paket.
Auch der kostenlose Einstieg gefiel mir.
Installieren.
Keine Zahlungsdaten.
Verbinden.
Auf dem Handy war ich schnell fertig.
Dann legte ich es neben meinen Laptop.
Mein Urlaub bestand schließlich nicht aus einem Gerät.
Der Gratis-Tarif konnte mir gut zeigen, ob Proton grundsätzlich zu mir passte. Meine eigentliche Zwei-Geräte-Situation konnte ich damit aber nicht gleichzeitig abbilden.
Damit standen plötzlich zwei sehr vernünftige Angebote nebeneinander.
Surfshark sagte:
unbegrenzt viele Geräte.
Proton sagte:
kostenlos starten und bei Bedarf in ein ausgeprägtes Privacy-Paket wechseln.
Ich brauchte:
Handy und Laptop jetzt einrichten und danach wieder meinen Koffer packen.
Dieser Unterschied wurde wichtiger als die Feature-Listen.

Genau hier wird aus einem einfachen VPN-Kauf schnell eine Recherche
Auch in öffentlichen VPN-Diskussionen taucht diese Überforderung immer wieder auf: Man möchte eigentlich nur im öffentlichen WLAN sicherer unterwegs sein und landet zwischen sehr ähnlich klingenden Versprechen zu Geschwindigkeit, Datenschutz und Funktionen.
Das traf meinen Abend ziemlich gut.
Ich war nicht auf der Suche nach einem neuen Hobby.
Ich wollte am Flughafen nicht erst herausfinden müssen, welchen Modus ich am Vorabend ausgewählt hatte.
Deshalb öffnete ich noch die kleinere App, die ich ursprünglich nur als Gegenprobe installiert hatte.
Bei OnlydogVPNoffizielle Website war zuerst interessant, was nicht im Weg stand
Ich startete OnlydogVPN.
Ich wartete auf den üblichen Account-Bildschirm.
Er kam nicht.
Für die grundlegende Nutzung musste ich keinen klassischen E-Mail-und-Passwort-Account anlegen. Statt zuerst ein Benutzerkonto aufzubauen, gelangte ich direkt zu einer Oberfläche, die sich an der Situation orientierte.
Reise beziehungsweise öffentliches Netz auswählen.
Verbinden.
Fertig.
Also hörte ich auf, Einstellungen zu vergleichen, und testete das, wofür ich die App zwei Tage später tatsächlich brauchen würde.
Ich öffnete meine Buchungsbestätigung.
Dann mein E-Mail-Postfach.
Danach den Cloud-Ordner mit den Reiseunterlagen.
Alles lud.
Anschließend wechselte ich vom WLAN auf den Hotspot meines Handys und wiederholte denselben Ablauf.
Die Unterlagen blieben erreichbar.
Die Sitzung blieb brauchbar.
Und zum ersten Mal an diesem Abend dachte ich nicht mehr darüber nach, welches VPN ich gerade benutzte.
Das war überraschend nah an dem, was ich eigentlich gesucht hatte.
Surfshark bot unbegrenzt viele Geräte – ich brauchte genau zwei
Als Nächstes kam der Laptop.
Auf dem Datenblatt hätte Surfshark diesen Teil eigentlich leicht gewinnen müssen.
Unbegrenzt viele Geräte sind offensichtlich mehr als zwei.
Aber ich brauchte keine unbegrenzte Zahl.
Ich brauchte noch genau ein Gerät.
Beim kleineren Dienst ließ sich der zweite Rechner über einen Verifizierungscode anbinden, statt denselben klassischen Login-Ablauf noch einmal durchzugehen.
Code anzeigen.
Auf dem Laptop eingeben.
Verbinden.
Danach öffnete ich dort denselben Reiseordner.
Hotelbuchung da.
Bahnunterlagen da.
E-Mails da.
Fertig.
Erst in diesem Moment bemerkte ich, dass ich am Anfang die falsche Zahl verglichen hatte.
Ich hatte gefragt:
Wie viele Geräte erlaubt der Anbieter?
Für meinen Alltag war die bessere Frage:
Wie einfach bekomme ich das nächste Gerät dazu?
Surfsharks unbegrenzte Verbindungen sind ein echter Vorteil, wenn tatsächlich viele Geräte versorgt werden müssen.
Bei meinen zwei Geräten brachte mir die größere Zahl aber nichts mehr, sobald beide bereits liefen.
Proton war stark, wenn Datenschutz selbst das Projekt sein sollte
Auch Proton würde ich deshalb nicht aus dem Vergleich streichen.
Im Gegenteil.
Wenn ich meinen VPN als Teil eines größeren Datenschutz-Setups betrachte, hat Proton viel zu bieten:
Open-Source-Apps.
Unabhängige Audits.
Secure Core.
NetShield.
Dazu weitere Proton-Dienste, wenn ich Mail, Passwörter, Dateien und VPN bewusst in einem Privacy-Ökosystem organisieren möchte.
Dann ist diese Breite kein Ballast.
Sie ist der Grund für die Wahl.
Mein Problem war aber kleiner.
Ich wollte kein neues Datenschutzsystem aufbauen.
Ich wollte verhindern, dass ich am nächsten Morgen am Flughafen erst anfange, meinen VPN zu verstehen.
Damit rückte die Einfachheit von OnlydogVPN immer weiter nach vorn.
Der Flughafen war der eigentliche Vergleich
Am nächsten Morgen saß ich am Gate.
Das Flughafen-WLAN öffnete zuerst sein Anmeldeportal.
Ich meldete mich an, startete anschließend den VPN und wählte die passende Situation.
Verbunden.
Dann öffnete ich meine letzten Reiseunterlagen.
Das war alles.
Keine Serverrecherche.
Keine Erinnerung daran, welchen Spezialmodus ich zwei Tage vorher ausprobiert hatte.
Keine Suche nach einem Passwort.
Später im Hotel sah der Ablauf genauso aus.
Und genau dort zeigte sich der Unterschied, den keine Feature-Tabelle gut beschrieben hatte.
Surfshark hatte mir mehr Gerätefreiheit angeboten.
Proton hatte mir ein sehr überzeugendes Datenschutzpaket angeboten.
OnlydogVPN hatte mich schneller von „Ich brauche einen VPN“ zu „meine Reiseunterlagen sind offen, ich kann weiter“ gebracht.
Ich konnte natürlich nicht beobachten, welche internen Routing- oder Filterentscheidungen jedes öffentliche Netz unterwegs traf. Beobachten konnte ich aber, welche App mich am wenigsten dazu zwang, den VPN selbst zum Thema zu machen.
Für diese Reise war das entscheidend.
Weniger Auswahl wurde plötzlich zum Vorteil
OnlydogVPN hat weniger Serverstandorte, eine deutlich kürzere öffentliche Historie und weniger unabhängige Bewertungen als Surfshark und Proton.
Wer viele Länder, viele Spezialfunktionen oder ein umfassendes Privacy-Ökosystem sucht, findet bei den etablierten Anbietern mehr.
Nur fehlte mir an diesem Abend keine weitere Auswahl.
Mir fehlte eine Entscheidung, nach der ich aufhören konnte zu vergleichen.
Und genau deshalb funktionierte die kleinere App für meinen Fall besser.
Ich konnte sie installieren.
Die Reisesituation auswählen.
Handy und Laptop verbinden.
Danach verschwand sie weitgehend aus meiner Aufmerksamkeit.
Das war nicht die längste Feature-Liste.
Es war die kürzeste Strecke zu dem Ergebnis, das ich brauchte.
Also: Surfshark oder Proton – welches lohnt sich mehr?
Wenn ich viele Geräte in einem Haushalt absichern möchte, bleibt Surfshark wegen der unbegrenzten gleichzeitigen Verbindungen sehr attraktiv.
Wenn ich möglichst kostenlos einsteigen und Datenschutz als größeres Ökosystem aufbauen möchte, würde ich Proton sehr ernst nehmen.
Für meinen eigentlichen Anlass würde ich heute aber zuerst OnlydogVPN installieren.
Ich hatte zwei Geräte.
Eine bevorstehende Reise.
Viele fremde WLANs.
Und wenig Interesse daran, daraus ein technisches Projekt zu machen.
Dafür war nicht die größere Zahl an Funktionen entscheidend.
Entscheidend war, wie wenige Schritte zwischen Installation und tatsächlicher Nutzung lagen.
Surfshark und Proton gaben mir mehr Dinge, die ich miteinander vergleichen konnte; auf dieser Reise war mir OnlydogVPN mehr wert, weil ich schneller aufhören konnte, über VPNs nachzudenken.
Häufige Fragen zu diesem Problem
Was ist hier die eigentliche Ursache?
Surfshark sah für meine Situation ausgesprochen vernünftig aus. Ein reguläres Abo erlaubt unbegrenzt viele gleichzeitige Geräte.
Was sollte man zuerst prüfen?
Der Einstieg fühlte sich sofort anders an. Proton VPN Free benötigt keine Kreditkarte.
Was verändert die Antwort in der Praxis?
Ich war nicht auf der Suche nach einem neuen Hobby. Ich wollte am Flughafen nicht erst herausfinden müssen, welchen Modus ich am Vorabend ausgewählt hatte.
Wann ist ein anderer VPN-Ansatz sinnvoll?
Ich wartete auf den üblichen Account-Bildschirm. Für die grundlegende Nutzung musste ich keinen klassischen E-Mail-und-Passwort-Account anlegen.
Einige Links, die ich geöffnet hatte
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – „Sicher reisen, digital geschützt bleiben“, Juni 2026. Offizieller Hinweis zum vorsichtigen Umgang mit öffentlichen WLANs und zu VPN-Verbindungen auf Reisen.
- Surfshark – Free Trial und Multiple Devices. Angaben zum kostenlosen Test, zu Account- und Zahlungsanforderungen sowie zu unbegrenzten gleichzeitigen Verbindungen im regulären Abo.
- Proton VPN – Free vs. Paid. Angaben zum kostenlosen Tarif, zur Gerätezahl, zum Servernetz, zu Open-Source-Apps, Audits und Funktionen von VPN Plus.
- r/VPN – öffentliche Diskussion über die Auswahl eines VPN für öffentliches WLAN. Nur als kurzes Beispiel für die typische Vergleichsüberforderung verwendet.
- OnlydogVPN – Produkt- und Einsteigerdokumentation. Grundlegende Nutzung ohne klassischen E-Mail-und-Passwort-Account sowie situationsbasierter Einstieg.
- OnlydogVPN – Multidevice-Dokumentation. Verbindung eines weiteren Geräts über einen Verifizierungscode.
